20. Februar 2026

Noch ein Schritt zu gehen

Die ASV Volleys haben sich das vorläufige "Finale" erspielt. Nach dem letztlich sicheren 3:0-Sieg bei VCO Berlin hat Dachau schon morgen Abend die Chance, den Klassenerhalt rechnerisch zu fixieren.

Denn mit nun 23 Punkten hat das Team von Trainer Patrick Steuerwald zehn Punkte Vorsprung auf den morgigen Kontrahenten SV Warnemünde, der derzeit den Abstiegsplatz belegt. Gelingt in der MesseHalle Rostock ein weiterer Sieg mit drei Punkten, wächst der Vorsprung auf für Warnemünde uneinholbare 13 Punkte an.

Den Grundstein für diese Chance haben die Dachauer im Berliner Sportforum gelegt und dort in 74 Minuten das Nachwuchsteam vom VCO Berlin klar in Schach gehalten. Damit revanchierte sich der ASV erfolgreich für die Hinspiel-Niederlage und untermauerte damit seine eigene Entwicklung in den zurückliegenden Wochen und Monaten.

Der Auftakt ins Spiel gelang dabei direkt nach Maß, eine erste Aufschlagserie von Levi Olson brachte eine frühe und klare Führung (5:1, 10:3). Die Gastgeber hatten vor allem in der Annahme große Probleme und konnten sich nur mit Mühe stabilisieren. So spielte Dachau von vorneweg und konnte sich auch eine kurze Schwächephase leisten, die Steuerwald beim Stand von 16:14 mit einer Auszeit unterbrach. Am Ende brachte der ASV den Satz sicher nach Hause - 25:19.

Ganz anders lief Durchgang zwei, in dem diesmal der ASV einem Rückstand hinterherlief und Steuerwald früh die Auszeit zog (3:7). Als die Dachauer dann auf einen Punkt dran waren (11:12), versuchte Berlin den Run mit einer Auszeit zu unterbrechen. Doch die Gäste drehten das Ergebnis direkt (13:12). Und diese Führung sollte dann bis zum Ende Bestand haben, sogar noch leicht ausgebaut werden, womit beim 25:22 der zweite Satz gelaufen war.

Auch der dritte Satz bot dann noch einmal einen etwas anderen Verlauf. Diesmal liefen die beiden Teams lange auf Augenhöhe (11:9, 18:16), doch in der Crunchtime wurde Dachau seiner Favoritenrolle gerecht. Mit einem 7:3-Lauf brachten MVP Olson und Co. die drei wichtigen Punkte ins Ziel und machten sich direkt im Anschluss an das Spiel auf den Weg nach Rostock.

Dort gilt es dann morgen die Muskeln rechtzeitig wieder locker zu bringen, der Sieg über drei Sätze hilft dabei sicherlich. Und auch die Ballverteilung von Zuspieler Luca Russelmann lässt positiv nach vorne blicken: bei 76 Angriffen brachte er vier Spieler auf zweistellige Angriffsversuche und verteilte damit die Kraftanstrengung für sein Team nahezu optimal. Vielleicht zahlt sich genau das morgen in den entscheidenden Momenten aus.

Foto: Sieben Angriffspunkte, zwei Blocks: auch Fabian Suck überzeugte in Berlin. (Fotograf: Alexander Hoth)

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