4. März 2026

Endspurt für die ASV Volleys

Noch drei Spiele stehen auf dem Plan der ASV Volleys in der Bundesliga-Hauptrunde. Den Auftakt in den Endspurt bildet am Samstagabend das Heimspiel gegen die Helios Grizzlys Giesen (19.30 Uhr).

Fest steht: Dachau geht in keines der drei verbleibenden Spiele als Favorit. Nach dem Rangfünften Giesen wartet der frischgebackene Pokalsieger und Tabellenzweite SVG Lüneburg und zum Ende gastiert der Neunte FT 1844 Freiburg in der Georg-Scherer-Halle. Daher können die Dachauer auch nicht ganz befreit aufspielen, denn rechnerisch ist der Klassenerhalt noch nicht gesichert.

Inzwischen hat sich allerdings der Pool der Abstiegskandidaten auf drei Mannschaften reduziert. Der ASV hat dabei mit 23 Punkten die beste Ausgangssituation. Allerdings haben die beiden Konkurrenten aus Mitteldeutschland (18 Punkte) und Warnemünde (16) das einfachere Restprogramm und Warnemünde sogar noch vier Spiele auf dem Zettel. Am letzten Spieltag treffen die beiden Teams dann direkt aufeinander.

"Die Entscheidung haben wir in Warnemünde leider verpasst", blickt Trainer Patrick Steuerwald auf das letzte Spiel vor der Pause wegen des Pokalfinals in Mannheim zurück. Ein Sieg an der Ostsee hätte auch rechnerisch alle Zweifel beseitigt, allerdings unterlag Dachau mit 1:3. "Wir sind aber trotzdem guter Dinge, dass wir unser Ziel erreichen und auch als Außenseiter in den nächsten Spielen noch genug Punkte einsammeln", so Steuerwald, der am Dienstag seinen 40. Geburtstag feierte.

Vielleicht beschenkt ihn sein Team also nachträglich mit einer Überraschung gegen Giesen. Allerdings macht ein Blick in die Statistik wenig Hoffnung, denn Konkurrenten aus Niedersachsen gehören bisher noch zu Dachaus Angstgegnern. Nur gegen Giesen und Lüneburg gelang dem ASV bisher seit dem Wiederaufstieg kein Punktgewinn. Auf diese Statistik angesprochen, antwortet Steuerwald direkt: "Dann wird es wohl Zeit, auch diese Serien endlich zu brechen."

Mit Ausnahme von Mittelblocker Patrick Pfeffer dürfte er dafür auch wieder alle Mann an Bord haben. "Wir haben die zwei spielfreien Wochen genutzt, um die Akkus wieder aufzuladen und sind bereit für den Schlussspurt", berichtet Steuerwald. Auf der anderen Seite erwartet er hochmotivierte Grizzlys, die selbst noch jeden Punkt brauchen, um Platz fünf gegenüber den Netzhoppers aus Königs Wusterhausen abzusichern. "Sie werden uns nichts schenken, deswegen freuen wir uns auf ein hoffentlich spannendes Match, in dem wir jeden Satz eng gestalten wollen und am Ende schauen, wozu uns voller Wille und Einsatz führt."

Foto: Voller Fokus auf die letzten drei Saisonspiele: Alex King. (Fotograf: Thoren Arlt)

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