Nach dem bewussten Rückzug aus der ersten Bundesliga steht in dieser Saison ein Neuanfang an. Als Teil eines Gesamtkonzepts steht diese Spielzeit in der 2. Bundesliga Süd. Ziel ist es langfristig die Voraussetzungen zu schaffen, dass die ASV Volleys nach einem Wiederaufstieg, sich in der 1. Bundesliga dauerhaft zu etablieren. „Wir bauen eine Mannschaft, die für Dachau steht, mit Spielern, die hier leben, arbeiten und trainieren. Und wir bauen ein Umfeld, in dem Leistungssport langfristig funktioniert, nicht nur eine Saison lang“, so Denis Werner, Abteilungsleiter Volleyball ASV Dachau.
Der neue Trainer Sven Lehmann formte aus der Mannschaft der dritten Liga und 3 Spieler aus der Bundesliga-Mannschaft der letzten Saison, sowie dem Rückkehrer Patrick Rupprecht aus Unterhaching ein neues Team. Alle Spieler des Kaders stammen entweder aus den eigenen Nachwuchsmannschaften oder spielen schon jahrelang beim ASV Dachau. Hierin sieht der Coach auch eine große Stärke seines Teams: „Die Spieler bilden nicht nur auf dem Feld ein Team, sondern es sind im Laufe der Zeit echte Freundschaften unter den Spielern entstanden.“ Dadurch hofft der Trainer, dass er die nicht ganz optimale Vorbereitungsphase kompensieren könne. So kam der ein oder andere Spieler quasi direkt aus dem Urlaub zu den Testspielen.
Als Ziel gibt der Trainer das Mittelfeld aus, denn Favoriten sind für ihn andere Mannschaften, in erster Linie der Vorjahressieger, die Blue Volleys Gotha. Zum erweiterten Favoritenkreis zählt er auch den Lokalrivalen TSV Grafing, den die Dachauer zum ersten Heimspiel erwarten dürfen. Doch zum Auftakt der Saison geht es am 13. September nach Leipzig. Die L.E Volleys sind dabei ein guter Gegner zur Standortbestimmung: In der letzten Saison belegten sie den siebten Platz und waren ein gutes Heimteam. Dabei sind die Sachsen für die Dachauer keine Unbekannten. Im Laufe der Jahre traf man immer wieder aufeinander, auch im Nachwuchsbereich. Für das erste Spiel fordert der Trainer von der Mannschaft vollen Einsatz: „Wenn die Spieler alles auf dem Feld gegeben haben, dann bin ich zufrieden, unabhängig vom Ergebnis.“
Foto: Unser neuer Headcoach Sven Lehmann (Fotograf: Leon Greitner)