14. September 2026

Die Punkte bleiben in Leipzig

Das erste Spiel der neuen Saison führte die ASV Volleys nach Leipzig. Diese traten zum Spiel gegen die Dachauer mit breiter Brust an, da sie den Vorjahressieger der 2. Bundesliga, die Blue Volleys Gotha in der eigenen Halle mit 3:2 besiegt hatten. Und dieses Selbstbewusstsein der Sachsen bekamen die Bayern auch gleich zu spüren. Sie liefen zu Beginn des ersten Satzes ständig einem Rückstand hinterher, so dass der Trainer Sven Lehmann beim Stand von 8:13 die erste Auszeit nahm. Danach kamen die ASV Volleys besser ins Spiel. Beim Stand von 11:14 konnte Yannick Quedzuweit mit zwei Aufschlägen auf 13:14 verkürzen. Daraufhin nahm der gegnerische Trainer eine Auszeit. Die Gastmannschaft ließ Leipzig nicht mehr als 2 Punkte Vorsprung. Mit einem wuchtigen Angriff und einem Angriff des Gegners ins Aus schafften die Dachauer das erste Mal den Ausgleich. Das zwang den Gegner zur zweiten Auszeit. Bis zum 24:24 war das Spiel dann ausgeglichen. Zwei Punkte durch den Block entschieden den Satz zugunsten der Dachauer. Damit war der erste Satzgewinn der Saison unter Dach und Fach.

Der zweite Satz begann mit einem 5:1 Lauf der Leipziger. Somit mussten die ASV Volleys wieder einen Satzrückstand hinterherrennen. Beim Stande von 13:13 konnten die Gäste den Satz zum ersten Mal ausgleichen. Wieder konnten die Dachauer sich dabei auf wirkungsvolle Aufschläge verlassen. Bis zum 20:19 konnten die Leipziger nie mehr als drei Punkte Vorsprung herausspielen. Ein zu langer Aufschlag, ein Angriff ins Aus und ein sehr guter Aufschlag brachten den L.E. Volleys einen 4 Punkte Vorsprung. Sie sicherten sich schlussendlich den zweiten Satz mit 25:20.

Den Satzausgleich beantworteten die Dachauer mit einem 4:0 Lauf ihrerseits. Diesen Vorsprung konnte auch bis zum 8:12 gehalten werden. Ein Blockpunkt, ein Aufschlagfehler, eine unglückliche Aktion und noch ein guter Block, ein guter Angriff und ein Abstimmungsfehler führten zum 13:13. Beim Stand von 14:13 für Leipzig nahm Sven Lehmann eine Auszeit. Bis zum Stand von 18:16 verlief der Satz dann ausgeglichen. Eine misslungene Blocksicherung, ein Hinterfeldangriff der Leipziger und noch ein guter Angriff der Heimmannschaft sorgten für die Entscheidung in Satz 3. Diesen Rückstand konnte Dachau nicht mehr aufholen. Leipzig holte den Satz mit 25:21 und damit die 2:1 Satzführung.

Der vierte Satz verlief lange ausgeglichen. Bis zum Stand von 17:16 für die L.E. Volleys konnte sich kein Team absetzen. Ein Blockpunkt der Leipziger, zwei zu lange Angriffsschläge der Dachauer ließen den Satz in Richtung der Heimmannschaft kippen. Damit war die Gegenwehr der Dachauer gebrochen. Passend beendete ein Punkt des mitentscheidenden sehr guten Blocks der L.E. Volleys den Satz mit 25:17 und damit das Spiel 3:1 Sätzen.

Für die gute Blockarbeit der Leipziger fand der Dachauer Trainer eine plausible Erklärung: „Wenn man im Angriff sich hauptsächlich auf die beiden Außenangreifer verlassen muss, dann wird der eigene Angriff für den gegnerischen Block leicht ausrechenbar. Das Spiel zeigte die unzureichende Vorbereitung. Lange stand nicht fest, mit welcher Mannschaft wir die Saison bestreiten werden. Bei Zuspiel und Angriff sind Kleinigkeiten entscheidend. Hier fehlt es noch an der notwendigen Abstimmung.“ Sven Lehmann nimmt aber auch positive Erkenntnisse aus Leipzig mit: „Die Einstellung der Mannschaft stimmt. Wir haben um jeden Satz gekämpft. Einige Dinge, die wir spontan im Spiel anpassen mussten, haben auch funktioniert.“

Als MVP der ASV Volleys wurde der Kapitän der Mannschaft, Tobias Besenböck, ausgezeichnet. Mit seinen wuchtigen Aufschlägen und seinen Angriffen war er ein wichtiger Faktor im Dachauer Spiel.

Foto: Am Netz gefordert: Dachau hielt lange dagegen, fand gegen den starken Leipziger Block aber zu selten Lösungen. (Archivbild) (Fotograf: Leon Greitner)

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