
Für die ASV Volleys steht ein weiterer Doppelspieltag am Wochenende bevor. Am 24. Oktober um 19:00 Uhr ist der TSV Mühldorf zu Gast in der Georg-Scherer-Halle. Die Dachauer wollen natürlich auch gegen die Ostbayern ihre Heimserie fortsetzen. Am Sonntag geht die Reise zur TSG Tübingen. Gegen den Sieger des Regionalpokals Süd bestreiten die ASV Volleys das Qualifikationsspiel zum Achtelfinale des DVV-Pokals.
Im fünften Heimspiel in Serie soll am Samstag gegen den TSV Mühldorf auch der fünfte Sieg errungen werden. Die Ostbayern stehen mit einer Bilanz von drei Siegen, vier Niederlagen und neun Punkten auf Tabellenplatz sieben. Die Formkurve der Gäste zeigt nach oben: Aus den vergangenen drei Spielen holten die Mühldorfer sechs Punkte, mit einem 3:2 gegen Mömlingen, einem 3:1 gegen die Keiler Volleys Stuttgart und zuletzt einem Punkt beim 2:3 in Dresden. Auffällig ist allerdings: Alle drei Siege feierte der TSV in eigener Halle, auswärts gelang bislang noch kein Erfolg. Für die ASV Volleys geht es am Samstag um mehr als die Heimserie. Weil die Konkurrenten Kriftel und Stuttgart spielfrei sind, würden die Dachauer mit einem Sieg auf Tabellenplatz drei vorrücken. Mit Iven Ferch und Patrick Pfeffer befinden sich in den Reihen des Gegners Spieler, die schon für den ASV Dachau angetreten sind. Das Team hat eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern, die teilweise auch Erfahrung aus der 1. Liga mitbringen. Trainer Sven Lehmann misst dem deutlichen Sieg in einem Vorbereitungsspiel keine große Bedeutung zu: „Beim Testspiel gegen uns traten nur junge Spieler an. Jetzt sind die älteren Spieler wieder da. Deswegen wird das Spiel am Samstag ein anderes sein. Wir müssen auf uns achten. Momentan sind einige in der Mannschaft angeschlagen. Daher dürfen wir das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ein großer Vorteil in unserem Spiel ist das hohe Tempo. Das macht es für jeden Gegner schwer.“ Im Training ist aus diesem Grund auch viel Regeneration angesagt. Die ASV Volleys bestreiten schon den dritten Doppelspieltag innerhalb von vier Wochen.
Am Sonntag steht die Reise zum Auswärtsspiel nach Tübingen bevor. Dort bestreiten die ASV Volleys das Qualifikationsspiel zum Achtelfinale des DVV-Pokals. Dem Sieger winkt ein Heimspiel gegen die Barock Volleys MTV Ludwigsburg. Die Motivation, dieses Achtelfinale zu erreichen, ist bei den ASV Volleys besonders hoch, da der Trainer von Ludwigsburg, Patrick Steuerwald, der langjährige Trainer der Dachauer in der 1. und 2. Bundesliga war. Sven Lehmann will die TSG Tübingen jedoch nicht unterschätzen. Die Mannschaft spielt zwar in der Regionalliga Süd, hat aber in der eigenen Halle sowohl den Titelverteidiger TG Schwenningen (3. Liga) als auch den Dachauer Liga-Konkurrenten Keiler Volleys Stuttgart mit jeweils 3:2 Sätzen besiegt. Damit haben sie erstmals in der Vereinsgeschichte den Regionalpokal Süd gewonnen und sich für das Spiel gegen die ASV Volleys qualifiziert.
Am Wochenende gilt es, die Heimserie aufrechtzuerhalten und das Heimspiel gegen Patrick Steuerwald zu sichern. Für den angeschlagenen Kader der ASV Volleys wartet somit erneut eine Doppelbelastung auf die Spieler. Deshalb wünscht sich der Trainer, dass möglichst viele am Samstag wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte sind.
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