Spielbericht · 2. Bundesliga Süd
Ernestiner Sporthalle
Blue Volleys Gotha
ASV Volleys27:25 · 25:20 · 25:23
MVP Gold: Jean-Christophe FilippidisMVP Silber: Tobias Besenböck
Tabelle & Ergebnisse
Die ASV Volleys konnten ihre makellose Heimserie auswärts leider nicht bestätigen. Beim Spiel gegen die Blue Volleys in Gotha setzte es eine 0:3-Niederlage. Diese wirkt deutlicher, als sie wirklich war. Der erste Satz ging 27:25 und der dritte Satz mit 25:23 knapp an die Gastgeber, der zweite Satz mit 25:20 war deutlicher.
Die ASV Volleys erwischten keinen guten Tag. Alles, was in eigener Halle selbstverständlich funktionierte, vor allem das Zusammenspiel zwischen Block und Abwehr, hatte nicht die Effizienz wie in den Spielen zuvor. Der ein oder andere Spieler konnte nicht an die Leistungen der vergangenen Spiele anknüpfen. So reichte den Thüringern ein solides Spiel, um den Sieg nach Hause zu holen. „Wir spielten heute zu verkrampft“, brachte Trainer Sven Lehmann die Niederlage auf den Punkt.
Der erste Satz begann ausgeglichen. Bis zum 7:5 für Gotha konnte sich keine Mannschaft absetzen. Bei diesem Spielstand nahm Trainer Sven Lehmann seine erste Auszeit. Im Lauf des Satzes konnten die Dachauer zum 12:12 ausgleichen. Dies führte zur ersten Auszeit der Gastgeber. Gotha konnte sich dann wieder auf 18:15 absetzen. Daraufhin gab es auf Dachauer Seite, wie in den Spielen zuvor, einen Doppelwechsel: Janne Kaiser für Luca Russelmann und Dominik Langbein für Maxi Hartmann. Die Blue Volleys konnten ihren Vorsprung auf 20:16 ausbauen und bewirkten die zweite Auszeit der ASV Volleys. Die erste längere Rally konnte Tobi Besenböck mit einem angeschlagenen Block für Dachau zum 21:18 entscheiden. Darauf erfolgte der Wechsel zurück. Doch der nächste Punkt ging an die Hausherren. Mit einem kurz gespielten Ball hinter den Block aus einem Hinterfeldangriff heraus konnte Besenböck auf 23:21 verkürzen. Mit einem kurzen Ball verkürzte Maxi Hartmann auf 23:22. Darauf nahm der Heimtrainer eine Auszeit. Ein Fehlaufschlag brachte den Gothaern den ersten Satzball. Den vierten verwerteten sie schlussendlich zum 27:25.
Der zweite Satz verlief dann deutlicher zu Gunsten der Blue Volleys. Eine Führung der ASV Volleys in der Anfangsphase des Satzes mit bis zu zwei Punkten brachte keine Sicherheit in das Spiel der Dachauer. Beginnend mit einem Fehlaufschlag drehte sich das Spiel wieder in Richtung Gotha. Beim Stand von 10:8 nahm Sven Lehmann eine Auszeit. Den Abstand von zwei Punkten musste Dachau nach eigener zwischenzeitlicher Führung zum 17:15 wieder hinnehmen. Sven Lehmann wechselte wie im ersten Satz doppelt auf der Zuspieler- und Diagonalangreiferposition. Dann erhöhten die Gastgeber auf 20:16. Die Folge war die zweite Auszeit von Trainer Lehmann. Vor allem auch mit erfolgreichen Blockaktionen entschieden die Blue Volleys den zweiten Satz mit 25:20 für sich.
Den dritten Satz begann Janne Kaiser auf Diagonal für Maxi Hartmann. Der Anfang des Satzes verlief wieder ausgeglichen. So konnten die Gothaer nie mehr als zwei Punkte Vorsprung erzielen. Beim Stand von 12:13 für Dachau nahm der Trainer der Heimmannschaft eine Auszeit. Danach stellte sein Team mit drei Punkten in Folge den alten Zwei-Punkte-Abstand wieder her. Die ASV Volleys konnten zum 18:18 und 22:22 ausgleichen. Also musste die Crunchtime entscheiden. Luca Schwarz, für den Aufschlag eingewechselt, schenkte mit einem Fehlaufschlag den Blue Volleys das 23:22. Ein Block gegen Tobi Besenböck bedeutete den ersten Matchball für Gotha. Darauf nahm Lehmann seine letzte Auszeit. Anschließend vergab die Heimmannschaft den ersten Matchball mit einem Fehlaufschlag. Ein Angriff aus dem Hinterfeld, der an der Netzkante hängen blieb, beendete den Satz zum 25:23 und das Spiel.
Tobias Besenböck wurde als verdienter MVP Silber ausgezeichnet. „Wenn Tobi die Hauptlast der Angriffe trägt, wird unser Spiel zu einseitig. Dann kann sich der Block des Gegners auf ihn einstellen. Und so kamen die Blue Volleys auch zu einigen Blockpunkten. Wir fanden dann keine Lösungen mehr. Wenn wir unsere Leistungen aus den Heimspielen auf das Parkett gebracht hätten, dann hätten wir eine realistische Chance auf den Sieg gehabt“, bedauert der Trainer Sven Lehmann eine verspielte Chance auf Auswärtspunkte.
Weiter geht es am Sonntag, 8. November, um 13 Uhr mit dem Achtelfinale im DVV-Pokal gegen Erstligist Barock Volleys MTV Ludwigsburg in der Sporthalle der FOS/BOS Unterschleißheim. Karten gibt es unter www.asv-volleys.de/spieltag/ludwigsburg-pokal.
Das ganze Spiel zum Nachschauen, ab dem Spielbeginn, kostenlos auf Dyn YouTube. Auf YouTube öffnen
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